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Was ist Schmerz

Schmerz ist definiert als "eine unangenehme sensorische und emotionale Erfahrung, die mit einem bereits geschehenen oder möglichen Schaden verbunden ist, beziehungsweise mit solch einem Schaden erklärt werden kann".

Daneben ist Schmerz ein Begriff, der ein extrem weites Spektrum von Erfahrungen, Empfindungen und Gefühlen umschließt, die sich nicht nur hinsichtlich ihrer Intensität sondern auch in ihrer Dauer, ihrem Rhythmus, ihrem Empfindungsmuster, ihrer Empfindungsqualität, Ausbreitung, Lokalisation und schließlich im Ausmaß vegetativer und emotionaler Reaktionen unterscheiden können.

Schmerz als Schutz

Schmerz kann auch als Teil eines Schutzmechanismus gesehen werden, der den Einzelnen über die Möglichkeit einer Verletzung alarmiert, damit er oder sie eine entsprechende Reaktion zur Verhinderung einer Verletzung setzen kann. Schmerzen veranlassen uns einerseits auch den betroffenen Körperteil zu schonen, was wiederum die Heilung unterstützt, andererseits können sie uns auch lehren mögliche Gefahren in der Zukunft zu umgehen.

Auf der anderen Seite kann Schmerz auch Gefühle von Angst und Stress hervorrufen. Dabei ist aber hinlänglich bekannt, dass unbehandelte Schmerzen vielerlei negative Auswirkung auf andere, primär nicht beteiligte Organsysteme haben. Das Spektrum reicht von Störungen der Immunfunktion bis hin zu kardio-respiratorischen Einschränkungen und Störungen der Wundheilung. Schwere Schmerzen nach chirurgischen Eingriffen können so zu einer Verzögerung im Heilungsprozess führen, schwere chronische Schmerzen verbunden mit Einschränkungen wie beispielsweise bei rheumatoider Arthritis reduzieren signifikant die Lebensqualität des Menschen.

individuelle Unterschiede

Die persönliche Einstellung kann die Schmerzempfindung stark beeinflussen. So gibt es Sportler, die erfolgreich einen Wettkampf beendet haben, und erst danach eine Verletzung bemerkt haben, die normalerweise ihre Leistungsfähigkeit stark beschränken würde. In diesen Fällen spricht man von einer körpereigenen Analgesie (Schmerzfreiheit), die durch Stress oder Aufregung erzeugt wird.

Umgekehrt können Angst und Depression die Schmerzempfindung verstärken. In diesem Fall kann eine effektive Schmerzbehandlung helfen, die Angst Patienten vor dem Schmerz zu reduzieren und damit auch zukünftige übermäßig empfundene Schmerzen verhindern.

 



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