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Essen Sie sich gesund

Das 1x1 des richtigen Essens und Geniesens


Die 10 Regeln 1. Trinken Sie ausreichend:
Täglich mindestens 1 ½ Liter. Gerade in Krankheitsphasen ist der Flüssigkeitsbedarf noch größer. Auch wenn Sie es nicht mehr gewohnt sind. Trinken kann man wieder lernen. Verteilen Sie die Flüssigkeit über den gesamten Tag. Stellen Sie sich eine Kanne Tee oder Wasser zur Seite, sodass sie leicht ihre tägliche Trinkmenge beurteilen können. Ein Hauptgrund für die Aufnahme in ein Krankenhaus besteht darin, dass bei Magen Darmerkrankungen nicht mehr ausreichend Flüssigkeit zugeführt werden konnte.

2. Lassen Sie sich beim Essen Zeit:
Essen ist was Schönes. Genießen Sie Ihr Essen entsprechend. Wenn Sie es lange und gut Kauen spüren Ihre Geschmacksknospen auf der Zunge erst, was Sie zwischen den Zähnen haben. Sie werden

überrascht sein, wie einzelne Nahrungsmittel schmecken, wenn man Sie nur entsprechend gut kaut. Außerdem kommen die Nahrungsmittel besser zerkleinert im Magen an und können leichter weiterverdaut werden.

3. 5 Mal ist immer besser als 3 Mal:
Alte Bauernregel! 5 kleinere Mahlzeiten sind immer besser als 3 größere. Verteilen Sie Ihr Essen über den Tag. Gönnen Sie sich einen Zwischenimbiss. Ideal dafür ist frisches Obst und Gemüse. Zerkleinern Sie es so wenig wie möglich, da auch in der Schale oft wichtige Nährstoffe gespeichert werden. Sie füllen damit ihre zwischenzeitlich leer gewordenen Speicher auf und versorgen Hirn, Nerven und Muskeln mit den notwendigen Mineralstoffen und Kohlehydraten. Lediglich auf den Mitternachtssnack könne Sie getrost verzichten.

4. Essen Sie Beilagen:
An Kartoffeln, Reis, Teigwaren und Gemüse können Sie sich richtig satt essen. Diese sind kalorienarm, eiweiß- und mineralstoffreich und außerdem zumeist auch noch gut verträglich Bei Salaten sollten Sie allerdings auf fette Dressings besser verzichten. Mischen Sie Ihr Dressing mit Joghurt statt mit Öl. Wenn Sie auf Öl nicht ganz verzichten wollen, dann genügen zur Geschmacksverbesserung auch bereits wenige Milliliter und nicht gleich ein Viertel der Flasche.

5. Vorsicht bei extrem gewürzten Speisen:
Bei entzündlichen Erkrankungen im Magen- Darmabschnitt werden extrem scharfe oder salzige Speisen nicht gut vertragen. Aber auch sonst ist es nicht unbedingt empfehlenswert Ihren Freunden zu beweisen, dass Sie indische Spezialitäten ohne Schweißausbruch zu sich nehmen können. Extrem scharfe Gewürze gehören zu den potentesten Säurelockern im Magen. Und darüber freut sich später nur noch Ihr Ulkus.

6. Befriedigen Sie Ihre Lust:
Eigentlich weiß unser Körper sehr gut, was er braucht. Hören Sie auf Ihn und geben Sie Ihren Gelüsten ein wenig nach (solange es Ihre Ernährung betrifft!). Die kleinen Sünden sind keine solange sie klein sind. Der Heißhunger nach Schokolade lässt sich dadurch erklären, dass winzige Mengen einer wie Marihuana wirkenden Substanz darin vorkommen. Das puscht unsere Laune und hebt die Stimmung. Und unser Körper weiß das! Leider hat die Sache auch einen Haken. Zuviel davon macht nicht mehr glücklich sondern nur noch dick!

7. Ballaststoffe, Ballaststoffe und wieder Ballaststoffe:
Regelmäßiger Verzehr von Vollkornprodukten kann durch den hohen Gehalt an Ballaststoffen jeden müden Darm wieder munter machen. Zusätzlich liefert das tägliche Kornbrot jede Menge Vitamin B1, das die Verdauungsarbeit in den Dünndarmzellen weiter ankurbelt. Langfristig gesehen schützt eine ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen auch vor der Entstehung von Dickdarmkrebs. Wichtig jedenfalls ist dabei auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

8. Alkohol und Kaffee in kleinen Mengen:
Bei Magen und Darmerkrankungen gilt: Am besten so wenig wie möglich! Ein mäßiger Konsum von Alkohol und im speziellen Rotwein kann sich durch den Gehalt von sekundären Pflanzenstoffen überraschenderweise auch positiv auswirken (wobei der Begriff "mäßig" einer präziseren Definition bedarf!).

9. Lassen Sie etwas über:
Nicht erst seit Einführung der Novelle Cuisine wissen wir, das unser Hunger nicht nur durch zentimeterweit über den Teller reichende Schnitzel gestillt werden kann. Die Vorgabe unserer Eltern, das aufzuessen, was am Teller lag, führte lediglich zu einer Zunahme des Schwimmreifens. Maßlosigkeit beim Essen bewirkt im Nachhinein kein körperliches Wohlbefinden, sondern eher Gefühl des inneren Zerplatzens. Fragen Sie sich besser öfters während des Essens, ob Sie nicht schon satt sind. Sie werden staunen.

10. Reduzieren Sie das Fett:
Reduzieren Sie den Fettanteil in Ihrer Nahrung. Das übrige kommt ganz von alleine. Verwenden Sie Magervarianten bei Fleisch, Wurst und Käse. Kochen Sie mit Sonnenblumen- oder Maiskeimöl und verwenden Sie einen Tröpfchendosierer. Streichen Sie die Butter oder Margarine dünn auf dem Brot aus. Meiden Sie panierte, frittierte und stark gebratene Speisen. Diese Liste lässt sich unglaublich weit ausführen.

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